Pflanze zum Sonntag

Seit dem 15.November.2020 gibt es jeden Sonntag einen Beitrag mit nützlichen Tipps zu einer Pflanze.


021| Tulpe (04.04.2021)

Standort: 

  • Tulpen lieben die direkte Sonne
  • bevorzugen sandigen, lockeren Boden
  • stammt ursprünglich aus der Türkei

Fakten: 

  • ca. 150 Arten
  • mehrjährige Pflanze
  • gehört der Familie der Liliengewächse an
  • Die Tulpe stammt ursprünglich aus Persien und der Türkei, wo sie auch ihren Namen erhielt, der sich aus dem türkischen Wort „tülbend“ entwickelte, das übersetzt „Turban“ bedeutet.
  • Blütezeit von März – Juni

Besondere Kennzeichen: 

  • Viele Farbkombinationen möglich
  • Gemusterte oder gefleckte Farben sind durch Virusinfektionen oder spezielle Züchtungen möglich
  • Wird 15 – 60 cm hoch

Verwendung:

  • Zierpflanze, vor allem im Frühling beliebt
  • Das in Tulpen enthaltene Tuliperin ist toxisch
  • Verzehr führt zu Krämpfen und Erbrechen

020| Forsythie (28.03.2021)

Standort: 

  • volle Sonne bis Halbschatten möglich, sie blüht aber besser an sonnigen Standorten
  • geringe Bedingungen an Boden
  • stammt ursprünglich aus Asien


Fakten: 

  • winterhart
  • Blütezeit: März – Mai
  • es gibt drei Hauptsorten:
    – Beatrix Farrand: stärkster Wuchs, große Blüten und Blätter
    – Lynwood: Blüten eher hellgelb mit starker Leuchtkraft
    – Spectabilis: Blüten sind dunkelgelb
  • können leicht mit der Steckholz-Methode vermehrt werden

Besondere Kennzeichen: 

  • Blüte: gelb
  • Wuchshöhe: 1-3 m
  • Wuchsform: Kleinstrauch


Verwendung: 

  • Dekoration, vor Allem zu Ostern
  • Blüte ist für die meisten Insekten nicht von Nutzen, weil sie nur selten Pollen oder Nektar bilden
  • Zierstrauch in Gärten und Parks

019| Osterglocke (21.03.2021)

Standort:

  • sonnig bis halbschattiger Standort
  • Bevorzugen leicht saure und durchlässige Erde
  • Mögen es feucht


Fakten:

  • Blüht von März bis April 
  • Kommt aus Mitteleuropa und Nordafrika
  • Botanischer Name: Narcissus pseudonarcissus
  • Vermehrt sich mit Zwiebeln 
  • Die Zwiebeln sind winterhart
  • Alle Teile der Osterglocke sind giftig, vor allem die Zwiebel
  • Vergiftungen führen zu Erbrechen, Durchfall und Herzrhythmusstörungen mit Todesfolge 
  • Osterglocke besitzen Zugwurzeln, mit denen sie ihre Zwiebel tiefer in der Erde vergraben können


Besondere Kennzeichen:

  • wird 35-40cm hoch
  • Weiße, gelbe oder sogar orange Blüten
  • Röhre aus 6 verwachsenen Blüttenblättern mit einer kronenförmigen Blüte. Hängt geknickt am Stängel


Verwendung: 

  • Als Zierpflanze in Beeten und zwischen Stauden 
  • Früher wurde die Osterglocke als Heilpflanze genutzt, weil sie krampflösende Eigenschaften besitzt. Davon ist aber wegen ihrer Giftigkeit abzuraten!

018| Primel (14.03.2021)

 

Standort:
 sonnig bis leicht schattig
– mag durchlässigen, leicht sauren, nahrhaften Boden
Fakten:
Blütezeit: Dezember – April
– es gibt ca 550 verschiedene Arten
– sind auf der ganzen Nordhalbkugel zu finden, besonders viele Arten in China
Besondere Kennzeichen:
wächst niedrig, krautig, bodendeckend
– Höhe liegt zwischen 10- 30 cm
– rosettenartige, sommergrüne Blätter
Blüten können weiß, gelb, orange, rosa, rot, lila, magenta, blau oder mehrfarbig sein
Verwendung:
ist eine beliebte Zierpflanze, zum Beispiel in Beeten oder auf dem Balkon


017| Gänseblümchen (07.03.2021)

Standort:
sonniger Standort
– nährstoffreich Boden

Fakten:
– Blütezeit: März bis November
– mehrjährig, zieht sich im Winter komplett zurück
– ist heliotrop: richtet Blüte immer zur Sonne aus; schließt sich bei Regen und zur Nacht
– es gibt ca 12 verschiedene Arten 

Besondere Kennzeichen: 

– Wuchshöhe: max 15 cm; Wurzeltiefe:max 20 cm
– hat ovale grüne Blätter
– der Stängel ist blattlos, 4-10 cm lang
– Blüte hat weiße, leicht rosa Blütenblätter und ein gelbes Zentrum  

Verwendung:
– Blüte und Blätter sind essbar, z.B. im Salat, als Pesto oder Tee
– wirkt blutreinigend und entzündungshemmend
– als Bestandteil von Kosmetikprodukten


016| Winterling (28.02.2021)

Standort:
– mag nährstoffreichen und lockeren Lehmboden
– sonnig bis halbschattig
– stammt ursprünglich aus Südeuropa
– vor allem in feuchten Laubwäldern, Gebüschen und Weinbergen zu finden

Fakten:
– ist eine der ersten Frühlingsblumen
– die Blüten sind nur bei Sonnenschein geöffnet
– mehrjährig und winterhart

besondere Kennzeichen:
– Blütezeit: Februar-März
– blüht gelb, Blütendurchmesser ca. 2,5 cm
– Blätter befinden sich direkt unter der Blüte
– Wuchshöhe zwischen  5 – 20 Zentimeter
– hat eine in der Erde liegende Sprossknolle, die Nährstoffe speichert
– Über der Erde liegende Pflanzenteile ziehen sich zum Sommer hin ein und überdauert bis zum Neuaustrieb im nächsten Jahr

Verwendung:
– erstes Futter für Insekten wie Bienen und Hummeln
– wird gerne in Parks und Gärten gepflanzt
– stark giftig


015| Krokus (21.02.2021)

Standort:

  • Bodendecker
  • Bevorzugt durchlässige mäßig nährstoffreiche Böden
  • Mag helle Standorte und viel Sonne
  • Wird 10-15cm hoch

Fakten:

  • Der Krokus gehört zur Familie der Schwertliliengewächse
  • Zählt zu den Zwiebelgewächsen
  • Kommt ursprünglich aus den wärmeren Klimazonen Nordafrikas, Asiens und Südeuropas
  • Die Blätter und Blüten von Krokussen sind mit einer wachsigen Schicht ummantelt, die wie eine natürliche Isolierung vor der Kälte und dem Schnee wirkt
  • Blüht im März (Frühlingskrokusse) und im September (Herbstkrokusse)

 

Besondere Kennzeichen:

  • Krokusse können viele verschiedene Farben haben (blau, violett, weiß, gelb)
  • Trichterförmige Blüten, die einer verwachsenen Röhre entspringen
  • Besteht aus meist fünf länglichen und dünnen Blättern mit glattem Rand
  • Herbstkrokusse können sehr leicht mit der Herbstzeitlosen (sehr giftig) verwechselt werden

Verwendung:

  • Aus dem Blütenstempel der Pflanze wird Safran gewonnen, allerdings nur bei der im Herbst blühenden Art
  • Für ein Gramm Safran braucht es 150 Blüten, die Ernte ist Handarbeit
  • Safran ist das teuerste Gewürz der Welt
  • Das Gewürz ist giftig – 20 Gramm können einen Menschen töten
  • Frisch geernteter Safran hat fast keinen Geschmack, er muss mindestens 1 Monat lang in einem geschlossenen Behälter aufbewahrt werden

014| Winter-Spezial (14.02.2021)

Wusstet ihr das für viele Pflanzen Schnee im Winter Schutz bietet vor Kälte?
Je dicker desto besser, dann kann die kalte Luft nicht direkt auf die Wurzeln der Pflanze einwirken


013| Schneeglöckchen (07.02.2021)

Standort:

  • bevorzugt halbschattige Standorte
  • wachsen auf tiefgründigen, sickerfeuchten Böden
  • wird 10-30cm hoch
  • oft in Laubmischwäldern und Auengebieten zu finden

Fakten:

  • frostharte Blüten
  • blüht zwischen Januar und März
  • die Blüten reflektieren UV-Strahlen, damit sie von Bestäubern, wie Insekten, im Schnee besser gesehen werden können
  • Schneeglöckchen bringen Schnee zum schmelzen, die Zwiebel des Schneeglöckchens verbrennt Kohlenhydrate und produziert damit Wärme
  • pflanzt sich sowohl mit Brutzwiebel als auch Samen fort
  • Blüte des Schneeglöckchens wird oft mit dem Maiglöckchen verwechselt, das Maiglöckchen hat aber mehrere Blüten

Besondere Kennzeichen:

  • typische Frühjahrspflanze
  • spitz zulaufend und grün gefärbt
  • wächst in Büscheln am Wegesrand
  • das Schneeglöckchen hat nur eine Blüte

Verwendung:

  • Wird als Zierpflanze in Steingärten, Blumenbeeten, in Rabatten oder im Rasen gepflanzt
  • alle Teile des Schneeglöckchens sind giftig, der Verzehr führt zu Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall 

012| Moos (31.01.2021)

Standort:

  • bevorzugen feuchte Standorte
  • wachsen auf verschiedenen Untergründen
  • Sporenpflanzen, die nicht im Boden wurzeln, sondern sich mit Zellfäden festhalten

Fakten:

  • Moose zeigen Luftverschmutzungen an, da sie Schwermetalle einlagern, die dann gemessen werden können
  • 91 Moosarten stehen auf der roten Liste und sind gefährdet
  • Es gibt rund 16.000 bekannte Moosarten, sie werden eingeteilt in: Hornmoose, Lebermoose und Laubmoose
  • haben sich vor ca. 400 – 450 Millionen Jahren aus Algen entwickelt

Besondere Kennzeichen:

  • verschiedene Grün- oder Brauntöne
  • die meisten Moose sind klein und wachsen flach am Boden
  • Oberfläche bestehen aus kleinen Blättern, filtern damit Nähr- und Schadstoffe aus der Luft 

Verwendung:

  • Schutz für viele Insekten und Kleintiere
  • Früher als Polster- und Matratzenfüllung genutzt
  • Dekoration in der Aquaristik
  • Wundkompressen (wegen der Wasseraufnahme und der antimikrobiellen Wirkung)
  • Wurden im Mittelalter als Toilettenpapier benutzt
  • In der Traditionellen Chinesischen Medizin werden ca. 40 Moosarten gegen Verbrennungen, Ekzeme, Angina und Bronchitis verwendet
  • Im alten Rom wurde Moos zur Dämmung in Wänden oder Böden genutzt

011| Haselnuss (24.01.2021)

Standort:

  • sonnig
  • tiefgründige, humushaltige und mäßig feuchte Erde
  • oft am Waldrand oder in Hecken
  • bevorzugt hohe Luftfeuchtigkeit und küstennahe Gebiete
  • Mittelgebirgslagen bis 500m Höhe

Fakten:

  • bis zu 7m hoch, bis 5m breit
  • Früchte beginnen ab August und September zu wachsen
  • Haselnüsse sind die Samen des Strauchs
  • Haselnüsse sind sehr gesund und enthalten gute, ungesättigte Fettsäuren
  • flach wurzelnd
  • Haselnuss-Ernte ab September durch Abschütteln vom Strauch
  • Vermehrung und Verbreitung durch verschiedene Vogelarten und Eichhörnchen

Besondere Kennzeichen:

  • sommergrüner und mehrstämmiger Strauch
  • im Winter und Vorfrühling sieht man die männlichen Kätzchen gelb blühen, die weiblichen Kätzchen sind sehr klein, rötlich und stehen aufrecht
  • die Haselnüsse sind zuerst noch grün, dann dunkelbraun und glänzend mit harter Schale

Verwendung:

  • die Samen, also Haselnüsse, sind essbar
  • die rutenartigen jungen Triebe werden gerne zur Korbflechterei oder Zaunherstellung genutzt
  • Futter für Wildtiere wie Eichhörnchen, Vögel und Mäuse

010| Atlas-Zeder (17.01.2021)

Standort:

  • toleriert Halbschatten als Jungbaum, später sonnig
  • Temperaturen von -28 bis 40 Grad; Kälteperioden sollten nicht zu lang sein
  • die blaue Atlaszeder ist winterhärter als die grüne
  • natürliches Verbreitungsgebiet sind nordafrikanische Bergregionen
  • seit dem 19. Jahrhundert wird die Atlas-Zeder auch in Europa als Parkbaum gepflanzt

Fakten: 

  • seit 2013 wegen Übernutzung auf der roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten 
  • gehört zur Familie der Kieferngewächsen
  • können bis zu 900 Jahre alt werden

Besondere Kennzeichen:

  • immergrüner Nadelbaum
  • kann eine Höhe von 40m und einen Stammdurchmesser von 2m erreichen 
  • Nadeln: 2,5cm lang
  • Zapfen: eierförmig, männliche sind ca. 7cm lang; weibliche ca. 1cm lang 
  • Rinde: bei Jungbaum grau + glatt; bei älteren Bäumen schuppig, rissig dunkel- bis schwarzgrau

Verwendung:

  • Holz wird wegen der hohen Stabilität im Handwerk und in der Industrie verwendet
  • als Parkbaum 
  • ätherische Öle werden extrahiert und in der Parfümherstellung verwendet

009| Ilex/ Europäische Stachelpalme (10.01.2021)

Standort:

  • sonnig, halbschattig bis schattig
  • Ilex-Arten sind weltweit in allen Klimazonen verbreitet

Fakten:

  • immergrün
  • Wuchshöhe: 1-15 m
  • werden bis zu 300 Jahre alt
  • es gibt ca. 400-600 unterschiedliche Ilex-Arten
  • Baum des Jahres 2021
  • steht unter Naturschutz

Besondere Kennzeichen:

  • Blätter sind dunkelgrün und die Oberfläche ledrig
  • die unten am Baum sitzenden Blätter haben am Blattrand Stacheln; je höher die Blätter sitzen, desto weniger Stacheln haben sie
  • Blütezeit: Mai – Juni
  • haben erbsenförmige rot glänzende Steinfrüchte

Verwendung:

  • als Zierpflanze in Parks und Gärten 
  • weihnachtliche Dekoration
  • das Holz wird genutzt, bspw. ist der Spazierstock von Goethe aus Ilex gefertigt
  • die Früchte sind Futter für die Vögel, für den Menschen aber giftig!

008| Efeu (03.01.2021)

Standort:

  • Halbschatten
  • in fast allen europäischen Ländern beheimatet

Fakten:

  • kann bis zu 500 Jahre alt werden
  • robust und immergrün
  • ist eine Kletterpflanze, kann bis zu 30 m hoch klettern
  • antibakteriell, antiviral und pilztötend

Besondere Kennzeichen:

  • Oberseite des Blattes ist dunkelgrün; Unterseite hellgrün
  • blüht hellgrün
  • hat dunkelblaue Früchte, die aber wie die anderen Pflanzenbestandteile giftig sind!
  • Blütezeit: September – Oktober

Verwendung:

  • wirkt durchblutungsfördernd, beispielsweise als Fußbad
  • aus den Blättern werden medizinische und homöopathische Mittel hergestellt, vorrangig verwendet in der Behandlung von Atemwegserkrankungen 
  • wird als Zierpflanze in Gärten und Parkanlagen genutzt
  • enthält Saponine, weshalb man mit Efeu Wäsche waschen kann

007 | Christrose (27.12.2020)

Standort: 

  • schattiger und windgeschützter Standort
  • heimisch in mittleren Höhen einiger Gebirge, vor Allem in den Alpen oder als Zierpflanze in Gärten

Fakten:

  • das Lied “Es ist ein Ros entsprungen” geht auf die Christrose zurück
  • winterhart
  • mehrjährig, kann über 20 Jahre alt werden 
  • wird auch Schwarze Nieswurz, Christblume oder Schneerose genannt

Besondere Kennzeichen:

  • gehört zu den Nieswurzgewächsen: wenn man am frisch ausgegrabenen Wurzelstiel riecht, muss man niesen
  • Blüte hat einen Durchmesser von 5 – 10 cm 
  • Farbe der Blüten variieren: Klassisch weiß bis hin zu rosa und rot

Verwendung:

  • alle Teile der Christrose sind sehr giftig
  • wird aber in homöopathischen Mitteln verwendet
  • die Christrose ist auf der Roten Liste der bedrohten Arten, in Wildbeständen darf sie nicht gesammelt werden
  • war Bestandteil von Niespulver

006 | Nordmanntanne (20.12.2020)

Standort:

  • sonnig bis halbschattig
  • benötigt viel Platz, weil sie bis zu 8m breit werden kann 
  • tonhaltiger, humusreicher, feuchter Boden

Fakten:

  • wird ca. 25 – 60 m hoch
  • können bis zu 500 Jahre alt werden
  • Frosthärte: bis zu -28° 
  • wird auch Nordmanns Tanne oder Kaukasus-Tanne genannt
  • zählt zu den Kieferngewächsen
  • reagiert empfindlich auf Luftverschmutzung

Besondere Kennzeichen:

  • immergrün
  • Sprichwort: “Fichte sticht, die Tanne nicht”
  • auf der Unterseite der Nadel sind zwei weiße Streifen 

Verwendung:

  • meist genutzter Weihnachtsbaum
  • kleinbleibende Sorten werden als Sichtschutz verwendet
  • ansonsten findet man die Nordmanntanne häufig auf Friedhöfen, Parkanlagen und großen Gärten
  • Blüten sind Futterquelle der Bienen
  • Das Holz der Nordmanntanne ist gut für die Industrie und den Bau geeignet

005 | Grünkohl (13.12.2020)

Standort:

  • bevorzugt nährstoffreichen Lehmboden mit sonnigem Standort

Fakten: 

  • 40 Kalorien pro 100g
  • Erntezeit: November – Januar
  • ist gefährdet von der Kohlhernie

Besondere Kennzeichen:

  • dunkelgrün
  • gekrauste Blätter

Verwendung:

  • Gekocht bspw. mit Kartoffeln und Kohlwurst/Pinkel/Kassler  
  • gekocht hat Grünkohl immer noch 100  mal mehr Vitamin C als Spinat
  • roh bspw. im Salat und Smoothie, besonders für Veganer/Vegetarier geeignet

 


004 | Fichte (06.12.2020)

Standort: 

  • feuchter Boden
  • wächst auf Höhen bis zu 2.000 m

Fakten:

  • immergrün und nadelt
  • wird 30-70 m hoch
  • zählt zu den Kieferngewächsen
  • ist ein Flachwurzler, bei starkem Wind besteht die Gefahr, dass die Fichte umkippt

Besondere Kennzeichen:

  • Sprichwort: “Fichte sticht, die Tanne nicht”
    • Zapfen hängen nach unten, im Gegensatz zur Tanne (dazu mehr kurz vor Weihnachten) 
  • Zapfen fallen ab (bei der Tanne fallen nicht die Zapfen, sondern nur die Samen ab)
  • rötlicher schuppiger Stamm
  • Nadeln rund um den Ast herum, bei der Tanne eher flach zur Seite
  • Verwechslungsgefahr: Eibe (tödlich giftig)

Verwendung: 

  • Dekoration
  • kann zum räuchern verwendet werden, wirkt antibakteriell
  • traditionelle Verwendung als Ersatz zu Weihrauch
  • Harz und Nadeln wird geräuchert um Räume zu reinigen 
  • junge Fichtentriebe werden in Honig eingelegt und gegen Husten genutzt
  • wird auch als Weihnachtsbaum verwendet

003 | Herbstaster (29.11.2020)

Standort:

  • sonnig und windgeschützt

Fakten:

  • winterhart

Besondere Kennzeichen:

  • hat strahlenförmige Blütenblätter
  • Die Blüten können blau, rot, rosa, violette, gelb, orange und weiß sein
  • Blütezeit: August – November 

Verwendung:

  • dient Insekten wie Bienen und Schmetterlingen im Herbst als Nahrungsquelle
  • essbar
  • die Blüten können getrocknet und als Dekoration verwendet werden

002 | Hokkaidokürbis (22.11.2020)

Standort:

  • sonnig und geschützt, humoser oder lehmiger feuchter Boden
  • braucht ausreichend Platz

Fakten:

  • Aussaat: ca. Mitte Mai; Erntezeit: September – Dezember 
  • sehr viel Beta-Carotin (sorgt für die orange Farbe), sogar mehr als Möhren

Besondere Kennzeichen:

  • Der Hokkaidokürbis wiegt zwischen 0,5 kg und 1,5 kg 
  • Er hat eine zwiebelähnliche Form und ist orangefarben
  • die Pflanze rankt weitflächig auf dem Boden und hat große Blätter

Verwendung:

  • den Hokkaidokürbis roh oder gegart essen, auch die Schale ist essbar
  • die Kürbiskerne frisch essen, aussäen oder trocknen

001 | Edelkastanie(15.11.2020)

Standort:

  • Die Edelkastanie liebt Licht und Wärme. Sie wächst am Waldrand oder Alleen.

Fakten:

  • Blütezeit: Mai-Juli; Erntezeit: September-November (Früchte fallen vom Baum)
  • Früchte (Maronen) sind erhitzt essbar
  • die Edelkastanie ist winterhart
  • Verwechslungsgefahr: mit der Rosskastanie, diese ist nicht essbar, sondern giftig!

Besondere Kennzeichen:

  • Maronen sitzen in einer stacheligen, grünen Hülle
  • die rostbraune Schale der Marone ist leicht herzförmig und hat einen deutlich erkennbaren Zipfel
  • der Baum trägt große, fingerförmige Blätter und wird bis zu 35m hoch

Verwendung

  • Du kann die Maronen garen oder rösten
  • die Blätter werden zu Hustensaft verarbeitet